Es war einmal eine Patientin die merkte, dass die Pflegende müde und auch traurig war. Zum Trost, schenkte die Patientin der Pflegenden ein «Schoggistängeli». Da ging es der Pflegenden sofort besser...

Das Gesundheitswesen sei zu teuer. Angeblich verursachen alte, betagte, kranke und pflegebedürftige Menschen zu hohe Kosten. In den Langzeitinstitutionen habe man zu viel Stress und man könne keine sichere Pflege mehr gewährleisten. Alles Sätze die ich immer wieder höre, mit denen ich täglich konfrontiert bin. Gleichzeitig verfolge ich Medienberichte und Medienmitteilungen in denen Missstände in den Langzeitinstitutionen kritisiert werden.

Gibt es nachhaltige Pflege? Was ist überhaupt nachhaltige Pflege? Und was bedeutet der Faktor Zeit, wenn Pflege den Anspruch hat nachhaltig zu sein? Was bedeutet Nachhaltigkeit in der Pflege und Betreuung von Menschen? Fehlt es an Zeit oder an Bewegungskompetenz? Zusammen mit Stefan Knobel habe ich über diese Fragen nachgedacht.

Nachhaltigkeit fordert weitsichtiges Denken. Nachhaltiges Handeln beinhaltet vor allem die Fähigkeit, das aktuelle Tun in verschiedenen Zeitdimensionen zu denken. Wenn die Pflege und Betreuung von Menschen nachhaltig sein will, braucht es neue Denkansätze. Das traditionelle Verständnis der menschlichen Entwicklung bzw. der Faktoren, die sie beeinflussen, muss durch die kybernetische Perspektive ergänzt, zum Teil ersetzt werden. Diese wirft hinsichtlich der Entwicklung und des ständigen Wandels aller Lebewesen im Sinn der Ontogenese ein neues Licht auf die Bedeutung und Beziehung der Zeitdimensionen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Er gilt als nicht therapierbar. Und er lernt und lernt. Ich beschreibe, was passiert, wenn man nicht an endgültige Diagnosen glaubt. Der Lernprozess eines „nicht therapierbaren“ Menschen.............